Dann kam das Huhn

und dazu nicht nur eins, es waren am Anfang drei. Nein, sie sind nicht im Studio, aber sie gehören wie alles bei mir – dazu.

Nein, es war nicht meine Idee, aber ich war von Anfang an begeistert. Die Vorstellung Hühner zu halten, fand ich von Anfang an passend. Heute, nach den ersten Tagen frage ich mich, warum wir das nicht bereits vor zehn Jahren begonnen haben.

Hühner sind eine Bereicherung, keineswegs nur wegen der Eier. Nein, sie sind einfach gänzlich anders als alles andere. Sie sind nicht wie Hund oder Katze, auch nicht wie Hase oder Sittich.

Mich erinnern die Füsse an Raptoren, die Köpfe wirken auf jeden Fall prähistorisch. Ansonsten ist es ein äusserst hübsches, flauschiges Federvieh mit einem absolut spannendem Sozialverhalten.

„Sozialgehabe“.

Babsi lässt sich streicheln, Berta möchte gerne Chefin sein, Uschi frisst nahezu ununterbrochen und die beiden braunschwarzen Hühner Klara und Frauke glänzen in der Sonne. Das mit den Eiern hat noch Potential, denn selbst nach der Aufstockung auf 5 Tiere ist die Durchschnittsproduktion von zwei XS Eiern pro Tag nicht ausreichend, um Kässpatzen zu machen.

Aber egal, zuschauen, entspannen und nachdenken ist mehr wert als ein Stück Kuchen.